Über mich

Mein Weg

Die Freude, die Liebe, die Schönheit und die Dankbarkeit durften wieder in mein Leben heimkehren.

Mein Vater kam ursprünglich aus Palästina. Er und seine Familie sind 1948 in den Libanon geflüchtet. Meine Mutter ist Münchnerin. Ich selbst bin im Libanon geboren. Als Kind durfte ich verschiedene Kulturen kennenlernen, da wir oft umgezogen sind.

Ich habe den Bürgerkrieg im Libanon erlebt. Meine Mutter, Schwester und ich konnten damals noch rechtzeitig über die deutsche Botschaft fliehen. Meine Oma in München hat uns zu der Zeit aufgenommen, während mein Vater eine Arbeitsstelle in Saudi-Arabien fand. Nach einem Jahr folgten meine Mutter, Schwester und ich ihm dorthin.

Da ich sehr viele Traumata erlebt habe und zusätzlich generationsübergreifend Traumata meiner Eltern in mir spürte, beschäftigte ich mich sehr mit diesem Thema.

Durch meinen eigenen Werdegang, von über 30 Jahren verschiedener Therapieansätze und meiner eigenen weiteren Erforschung in mir, lernte ich immer mehr, mich im Körper zu spüren, mich selbst zu regulieren und auszusteigen aus dem „Opfer, Retter, Täter“-Kreislauf. Ich lernte und spürte meine eigenen Glaubenssätze, Widerstände und Ängste in mir auch in Bezug auf meinen Körper. Mein Körper ist mein „Barometer“ geworden. Er klopft an, wenn ich mich selbst verliere oder ich ein Thema genauer anschauen und hinfühlen soll. Ich nehme meine eigene Angst immer wieder an die Hand und gehe trotz allem weiter ins Neuland.

So wuchs und wächst mein Körperbewusstseinsraum weiter, und ich darf immer mehr neue Erfahrungen machen. Durch die Körperorientierte Traumatherapie konnte ich meine Traumata bearbeiten und integrieren, und doch weiß ich, dass ich immer noch getriggert werden kann. Retraumatisierung braucht nur ein Geräusch, einen Geruch, eine Erinnerung, und das Überlebenssystem springt automatisch wieder an.

Ich kann heute bewusster mit meinen Traumata umgehen und falle nicht mehr so tief in ein „schwarzes Loch“. Ich habe gelernt, wie wichtig und existentiell es ist, sich immer wieder im eigenen Körper bewusst zu verankern und zu erden. Auch justiere ich immer wieder meine „Filterbrille“, also die Art, wie ich das Leben betrachte, und fokussiere sie auf das Jetzt.

„Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede.“ (Verfasser unbekannt)

Ich durfte die Entwicklungsschritte von unbewusst zu bewusst, von Meinen-eigenen-Körper-nicht-spüren zum bewussten Spüren, von verschiedenen Schmerzqualitäten im Körper, selbst erfahren. Diese Prozesse dienen mir als Schatz in meinem ureigenen Leben aber auch als Physiotherapeutin und sektorale Heilpraktikerin im Bereich Physiotherapie.

Die eigene Reise ist ein Erfahrungsschatz, der in meine Behandlungen fließt. 

Meine Entwicklung und meine Liebe zu meinem Beruf als Physiotherapeutin

In der Grundschule wusste ich schon, dass ich mit Menschen arbeiten wollte. 1991 habe ich mir meinen Herzenswunsch erfüllt und arbeite seitdem als Physiotherapeutin.

Anfangs habe ich in Krankenhäusern gearbeitet und sammelte Erfahrung in der Orthopädie, Chirurgie, Neurologie, der Inneren und der Psychiatrie. Danach habe ich in verschiedenen Praxen gearbeitet und sammelte weiter Erfahrungen und Wissen.

Da ich hochsensibel und hochsensitiv bin, wurde die Arbeit in Praxen für mich immer schwieriger. Die Neonlichter, laufende Radios, die belastende Atmosphäre mit ständigem Zeitdruck, aber auch das Raumklima und W-LAN, brachten mich zu meiner Entscheidung, eine private Physiotherapie-Praxis zu eröffnen. Diese habe ich nach baubiologischen Aspekten eingerichtet.

Durch meine eigene Entwicklung und Erfahrungen konnte ich auch nicht mehr funktional arbeiten. Ein Mensch besteht nicht nur aus Knochen, Muskeln und so weiter. Es brauchte meiner Ansicht nach eine ganzheitliche Sicht, und so machte ich mich auf den Weg.

Ich habe verschiedene Ausbildungen, Seminare absolviert, um ein ganzheitliches Verständnis zu erhalten. TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) praktiziere ich nicht und doch hat es mir ein größeres Wissen auf und eine andere ergänzende Sichtweise des Menschen vermittelt. 

Genauso die Online-Fortbildungen „SEI“® (Somatische Emotionale Integration) bei Dami Charf. Sie gaben mir ein tieferes Fachwissen, wie ein Trauma im Körper wirkt. Die Zusammenhänge von neuronalen Verschaltungen, Windows of Tolerence (WoT) und Auswirkungen von der Zeugung über die Geburt bis ins Kindesalter, die den Körper prägen, wurden für mich dadurch verständlich.

Als Physiotherapeutin hilft mir dieses Wissen, in der Arbeit mit Ihrem Körper achtsam und empathisch zu sein.

Für mich als Mensch war dieses Wissen wichtig, um zu verstehen warum ich mich in gewissen Situationen so verhalte oder mein Körper so reagiert. Es hat mir ein Werkzeug an die Hand gegeben, um meine jetzige und zukünftige Geschichte umzuschreiben. Daher ist es mir so wichtig, auch meine persönlichen Erfahrungen mit körperorientierter Traumatherapie (die ich nicht praktiziere) an dieser Stelle mit Ihnen zuteilen.

Als ich zum ersten Mal von „Windows of Tolerance“ hörte, hat mich das sehr entlastet und befreit. Ich musste nicht mehr gegen mich angehen und konnte freundlicher mit mir sein. Ich verstand, dass z.B. große Freude einhergeht mit einem messbaren, hohen sympathikotonen Ausschlag ― im gleichen Maße wie bei traumatischen Erlebnissen. Das autonome Nervensystem nimmt Freude dadurch als ähnlich “gefährlich“ wahr und reagiert sofort: Zunächst mit einer Sympathikus-Antwort und anschließend mit einer parasympathischen Überreaktion, die ebenfalls einen Ausschlag über das so genannte Toleranzfensterhinaus bedeutet.

Der Begriff „Toleranzfenster“ beschreibt den Bereich zwischen der oberen und unteren Begrenzung, innerhalb derer die Schwingungsamplituden liegen sollten, damit das Nervensystem des Menschen nicht „im Stress“ ist. Dabei ist es nicht relevant, ob es „positiver“ oder „negativer“ Stress ist. Bei traumatisierten Menschen ist dieses Fenster sehr klein. Das kann z. B. mit Entwicklungstraumata zusammenhängen, die die Entstehung eines schwingungsfähigen, flexiblen und adaptiven Nervensystems erschwerten.

Für mich bedeutet dieses durch meine Geschichte enge Toleranzfenster, dass ich immer noch neue bewusste Erfahrungen machen durfte und darf, um die Freude von der „Gefahr“ abzukoppeln, um neue „Verhaltensautobahnen“, also neue neuronale Verschaltungen, zu bahnen.

Vielleicht sind Sie neugierig geworden und forschen für sich weiter. Sie haben einige Stichworte von mir bekommen, und können sich so selbst ein eigenes Wissen darüber aufbauen. Denn über das Wissen von Entwicklungstrauma gibt es die Chance zu erkennen, dass wir meistens immer noch von der Vergangenheit gelebt werden, und über die körperorientierte Traumatherapie gibt es eine Chance, immer mehr ins ureigene Leben zu kommen. Es lohnt sich! Dies ist meine Erfahrung.

Während meiner langjährigen Berufstätigkeit habe ich mehrere Ausbildungen und Fortbildungen absolviert, unter anderem:

November 2026

Morphokybernetik® Aufbauseminar nach Dr. med Ewald Töth

2026

Online Fortbildung Basismodul 2 „SEI® -Entwicklungstrauma und frühere Verletzungen erkennen und heilen -Integration von frühen Prägungen und Lebensmustern“ bei Dami Charf

2025

Morphokybernetik® Basisseminar nach Dr. med Ewald Töth

2020

Online Fortbildung Basismodul 1 „SEI® -Entwicklungstrauma und frühere Verletzungen erkennen und heilen“ bei Dami Charf

Seit 2015

Mitglied im Netzverband der Stress und Burnout Ambulanz, Mannheim www.stress-und-burnout-ambulanz.de/index.php?page=christina-sayegh

2013‒2014:

Weiterbildung "Transpersonal therapeutisches Handwerkszeug" bei Rainer Pervöltz

2013

Workshop "Burnout adé ‒ Energetisch-Vegetative Stressregulation nach Herbst (EVSR)®"

2012

Workshop "The Work" von Byron Katie bei Ingrid Sälzler, 3-jährige Teilnahme an einer The-Work-Gruppe bei Ingrid Sälzler

2011‒2012

Fortbildung Charakterstrukturen bei Jaya Herbst

2009−2010

2-jährige Weiterbildung für Ganzheitlich–Energetisches Heilen bei Jaya und Peter Herbst

2008

Basisseminar 1+2 für Ganzheitlich–Energetisches Heilen bei Jaya und Peter Herbst, Akademie für Ganzheitlich-Energetisches Heilen

2008

Theoretische und praktische Grundlagen der Traditionell Chinesischen Medizin (200 Fortbildungsstunden). Ich praktiziere keine TCM. Die Fortbildung hat mir geholfen, den Blick auf eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen zu richten.

2008

Refresher Kompressionsverband unter ambulanten Bedingungen

2007

Heilpraktikerin der Physiotherapie

2006

Aufbaukurs Breuss-Massage

2006

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss-Massage-Grundkurs

2006

Diplom in Manueller Lymphdrainage / Komplexer Physikalischer Entstauungstherapie

2005

Ausbildung in feinstofflicher Energiearbeit bei M. Wex

1995

Diplom in Brügger-Therapie

1991

Staatliche Anerkennung als Physiotherapeutin